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Betriebs-/ Sozialpraktikum

Betriebs- und Sozialpraktikum der MSS 11 – raus aus dem Schulalltag, rein ins Berufsleben...

Wie in jedem Schuljahr wird nach den Weihnachtsferien für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 ein verbindliches dreiwöchiges Praktikum stattfinden. 
Nach dem Wechsel der Schulträgerschaft zum Landkreis Mainz-Bingen haben wir die Modalitäten etwas angepasst. Es besteht die Möglichkeit, sich individuell für ein Betriebs- oder ein Sozialpraktikum zu entscheiden, welches nicht zwingend auf die spätere Berufswahl ausgerichtet sein muss, sondern vielmehr die sozialen Kompetenzen und sogenannten Soft-Skills unserer Schülerinnen und Schüler fördern soll.

Nach dem Praktikum verfassen die Schülerinnen und Schüler einen Bericht nach Vorgaben, die zuvor im Deutschunterricht besprochen wurden. Diesen Bericht erhalten die betreuenden Lehrkräfte sowie anschließend die Koordinatorin des Sozialpraktikums zur verbalen Beurteilung. Er wird nicht veröffentlicht, sondern nach der Beurteilung wieder an die Schülerin bzw. den Schüler zurückgegeben.

Vor, während und nach dem Praktikum steht den Jugendlichen eine betreuende Lehrkraft zur Seite, die Kontakt hält, im Betrieb vorbeikommt und die den Praktikumsbericht liest und begutachtet.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten von den Betrieben, bei denen sie das Praktikum absolviert haben, ein aussagekräftiges Zeugnis. Gerne können dazu die vorliegenden Formulare (siehe rechts „Downloads“) genutzt oder auch eigene Vordrucke verwendet werden.

 

Wozu dient ein Praktikum?

Praktika sind im Land Rheinland-Pfalz Teil der schulischen Berufswahlorientierung.

Das Praktikum ist eine Form des Unterrichts. Es bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, die reale Arbeitswelt zu erfahren und daraus Schlüsse für die eigene Lebensplanung zu ziehen. Für Schülerinnen und Schüler mit bereits konkreten Berufsvorstellungen oder Berufswünschen dient die Praktikumserfahrung dazu, die spätere Berufswahl bewusster zu treffen. Die Schülerinnen und Schüler beobachten und beschreiben soziale Wirklichkeit und haben Gelegenheit, ihre eigenen Vorstellungen, Interessen und Fähigkeiten im Hinblick auf ihre Berufswahlentscheidung zu überprüfen.

Informationen über Berufe, Arbeitsplätze, Arbeitsbedingungen, Arbeitsorganisation und -abläufe, funktionale Strukturen und Ziele von Betrieben können die Grundlage für die Selbstbewertung eigener Fähigkeiten und Neigungen sowie Motivation für die weitere unterrichtliche Arbeit bilden.

(vgl. Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung: „Erkundungen und Praktika an allgemein bildenden Schulen“)

 

Was ist das Besondere an einem Sozialpraktikum?

Das Sozialpraktikum ist seit über 25 Jahren an der Hildegardisschule etabliert. Ziel eines Sozialpraktikums an der Hildegardisschule ist der Erwerb von mehr sozialer Kompetenz. Die Lebenswirklichkeit anderer Menschen kennenzulernen und Empathie zu entwickeln, steht hier im Vordergrund. Der Alltag vieler Menschen unterscheidet sich stark von dem, was unsere Jugendlichen aus dem eigenen Umfeld kennen. Ein behinderter Mensch, ein Kranker, ein älterer Mensch oder ein Obdachloser erlebt die Welt anders, als sie das gewöhnt sind. Hauptanliegen eines Sozialpraktikums ist also das „Über den eigenen Tellerrand schauen“.

Wer sich für ein Sozialpraktikum entscheidet, braucht evtl. ein wenig Mut und Vertrauen, um sich auf diese für die meisten neue Lebenssituation einzulassen.

 

Welche Betriebe und Institutionen sind als Praktikumsstelle möglich? Welche Stellen eignen sich nicht?

Laut Verwaltungsvorschrift sollen die Praktikumsstellen in der Regel im Umkreis von 30 km zum Schulstandort liegen. Das Praktikum soll nicht im elterlichen Betrieb stattfinden.

Die Praktikantinnen und Praktikanten müssen mindestens 6 Zeitstunden pro Tag sinnvoll, also im Sinne der vorgenannten Ziele im Betrieb beschäftigt sein. Des Weiteren gilt das Jugendarbeitsschutzgesetz.

Es empfiehlt sich schon bei der Bewerbung nachzufragen, welche Auflagen zu erfüllen sind (z. B. Impfungen, amtsärztliche Untersuchungen, polizeiliches Führungszeugnis…). Außerdem sollte der Betrieb vorab informiert werden, dass zum Ende ein aussagekräftiges Zeugnis ausgestellt werden muss.

 

Michaela Hauck, Koordinatorin des Praktikums

Ansprechpartnerin

Michaela Hauck
Koordinatorin des Sozialpraktikums

E-Mail Kontakt

Downloads

Zeugnisformular 
Im Word-Format

Im PDF-Format

Weitere Informationen

Alle Informationen, Termine und Formulare werden den Schülerinnen und Schülern im Schulportal zum Nachlesen und Ausdrucken zur Verfügung gestellt.